072 | ANGST VOR VERÄNDERUNG

ANGST VOR VERÄNDERUNG - ANNEHMEN ODER ABLEHNEN? YOUTUBE VERÄNDERUNGEN - AUFGEBEN ODER WEITERMACHEN? PODCAST

072 | Angst vor Veränderung

YOUTUBE | Angst vor Veränderung – annehmen oder ablehnen?

Wir alle kennen den Punkt, an den wir immer wieder kommen. Wir gehen unseren Weg, entwickeln uns weiter und dann kommen wir an den Moment, an dem wir am liebsten alles hinschmeißen möchten und alles aufgeben wollen.

In diesem Video heute möchte ich genau so eine Phase mit dir aus unserem eigenen Leben teilen. Wie wir damit umgehen und welche Erkenntnis wir daraus machen durften und warum du eben genau dann nicht aufgeben solltest.

Wir selber durften schon so viel Veränderung erfahren

Auf unserem eigenen Weg, den wir jetzt bereits seit 10 Jahren zusammen gehen, durften wir schon so viel Veränderung erfahren und waren schon etliche Male an genau dem Punkt, an dem wir fast alles aufgegeben hätten. Und jedes Mal waren wir danach aber so unendlich dankbar, dass wir genau das nicht gemacht haben. Und dann haben wir gemerkt, dass es ein immer wiederkehrendes Muster gibt.

Wir wissen persönlich und im Business immer ziemlich genau, wo wir hinwollen. Richten uns regelmäßig auch neu aus und checken ob beides auch gut miteinander harmoniert. Und genau dieser Weg ist aber auch eng verbunden mit der eigenen persönlichen Entwicklung. Weil wir mit unserer Persönlichkeit 80% von unserem Business sind. Was ich selbst auch genau so bestätigen kann. Unser Business ist unser größtes Entwicklungspotential.

Woran merke ich, dass ich mich gerade veränder?

Und so passiert es immer und immer wieder, dass wir an dem Punkt angelangen, wo es läuft und fließt und wir wissen, wir sind genau auf dem richtigen Weg und wir können schon richtig fühlen, dass wir genau das tun, wozu wir gerade da sind. Und dann ganz leise schleicht sich dieser Punkt an, an dem sich auch unser Innen mit verändern darf. Wo wir durch die Ängste gehen, sie loslassen, Glaubenssätze in Veränderung bringen und somit auch persönlich mit zum Beispiel bei uns dem Business mit wachsen. Aber das kann auch deine Beziehung oder ein Projekt sein.

Sicherheit und Gewohnheit

Und es hat auch einen Grund, warum dieser Punkt kommt. Er kommt weil unser System, unser Gehirn, auf gar keinen Fall Veränderung wollen, sondern nur eine Sache – und zwar ÜBERLEBEN und dieses überleben stellt es durch zwei Dinge sicher: Sicherheit und Gewohnheit. Sicherheit, damit uns nichts unbekanntes und gefährliches passieren kann. Und Gewohnheit, damit wir Energie sparen, um so lange wie möglich am Leben zu bleiben. Und das tut es immer und immer wieder. Es passt auf uns auf. Damit wir ja nichts verändern und das Überleben damit gefährden könnten.

Also schickt es uns, so intelligent wie es ist, in so einem großen Moment der bevorstehenden Veränderung alle möglichen Zweifel und Ängste. Ich merke das bei mir selbst immer, dass ich dann das was eigentlich total gut ist und wofür ich losgegangen bin, plötzlich anzweifele. Dass sich irgendwelche alten Ängste zeigen und es einfach das logischste ist, jetzt einfach aufzugeben und den Kurs zu wechseln. Und da bin ich Wolfgang dann immer sehr dankbar, also der Beziehung die wir führen dürfen, weil er der ist, der mich dann wieder daran erinnert, dass das jetzt gerade nicht ich bin. Dass ich mich jetzt wieder täuschen lasse.

Unser scheinbar sicheres Leben

Und genau das ist es, es ist unser Notprogramm, welches unser Verstand abspielt um uns einfach in unserem alten scheinbar sicheren Leben zu halten. Und leider ist das auch der Punkt, an dem viele aufgeben. Weil es dann ein bisschen weh tut. Weil die Veränderung diesmal nicht Freude und Leichtigkeit mit sich bringt, sondern weil sie Mut erfordert. Mut und Durchhaltevermögen. Und Klarheit. Und vor allem Fokus auf dein Ziel. Und im Optimalfall ein Umfeld, dass dich hält.

Aber wenn du dir bewusst bist, dass gerade genau dieses Programm abgespielt wird, fällt es dir viel leichter weiter zu gehen. Weiter zu machen. Nicht aufzugeben. Und weiter für das loszugehen, was du willst in deinem Leben.

Was wollen mir meine Zweifel und Ängste sagen?

Wichtig ist es aber auch, dass du genau hinschaust, was sich da gerade zeigt. Welche Zweifel sind das? Welche Ängste zeigen sich? Was wollen sie dir sagen? Mir fällt das am leichtesten, wenn ich genau darüber schreibe, wenn ich mir diese Fragen beantworte und immer ein Stückchen tiefer gehe. Mich durch dieses Schreiben immer mehr kennen lerne. Danach ist auch alles wieder viel leichter, weil das was sich gezeigt hat den Raum bekommen hat und in die Veränderung gehen darf. Und dann wartet dahinter die große Belohnung auf dich.

Und so ist es stetiges Wachstum ohne aufzugeben. Sondern ganz bewusst den Weg zu gehen.

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen Klarheit in diese Momente bringen und dich wieder für dich und deinen Weg motivieren. Wenn dir dieses Video gedient hat, dann lass uns gerne einen lieben Kommentar da.


PODCASTFOLGE | Veränderungen – aufgeben oder weitermachen? Unsere persönliche Geschichte

“Ich durfte mal wieder Großputz in mir machen”

Ich bin die letzten Tage sehr oft in der Frage gewesen, was ich denn in dieser Folge mit dir teilen möchte. Über was ich reden möchte. Was dir gerade eine Inspiration sein kann. Und da waren ganz viele Impulse, ganz viele Ideen, aber so richtig hundertprozentig hat sich für diese Woche nichts angefühlt. Bis ich mit meiner Freundin Martina telefoniert habe und ihr von einigen Erkenntnissen der letzten Tage erzählt habe. Ich hatte eine intensive Zeit, es hat sich mir einiges gezeigt und ich durfte mal wieder Großputz in mir machen. Und in diesem Gespräch wurde dann der Impuls immer stärker, dass ich genau das auch gerne mit dir teilen möchte. Dass ich darüber spreche möchte, warum Veränderung manchmal so verdammt weh tut und dass es sich meistens am besten anfühlt, genau an diesem Punkt einfach aufzugeben. Es einfach sein zu lassen.

Und genau darum möchte ich diese Folge heute mit dir teilen, weil ich mich selbst gerade genau in dieser Situation befinde. Und eben nicht aufhören möchte. Sondern weiter machen möchte. Weil es sich im Grunde alles so gut anfühlt, aber darüber eben so viel Zweifel liegen. Und weil ich an dieser Folge so viele Stunden gesessen bin und es sich so schwer angefühlt hat, möchte ich es jetzt erst recht mit dir teilen, weil ich genau weiß, woher diese Schwere kommt und weil ich weiß, dass es ganz vielen von euch ganz genauso geht. Das weibliche würde sagen, geh nach deinem Gefühl, aber es ist ein schmaler Grad zwischen unserem echten Gefühl und unserem System, das uns nur sein Notprogramm abspielt. Und genau da möchte ich jetzt mit dir teilen.

Weitermachen oder aufgeben?

Veränderung ist ein Thema, dass uns alle immer wieder berührt und berühren wird. Wir kennen es und es begleitet uns ein Leben lang. Ich möchte heute gerne mit dir über Veränderung sprechen. Wie du mit ihr umgehen kannst, wie sie sich bei uns zeigt und wie wir in unserer Beziehung damit umgehen. Und warum sie uns oft vor die Entscheidung stellt – weitermachen oder aufgeben. Ich finde, das ist ein Thema, das ganz viele Gesichter hat. Der eine liebt es, der anderer hasst es. Veränderung kann voll Liebe und Freude sein, aber auch voll Angst und Trauer. Sie kann uns fliegen oder fallen lassen. Sicherlich kennst du diese Momente auch nur zu gut aus deinem eigenen Leben. Auf jeden Fall ist sie eines. Unaufhaltsam. Und unkontrollierbar. Es sind die Momente, wo wir alle lernen dürfen, die Kontrolle abzugeben. Uns hinzugeben. Unserem Herzen zu folgen.

Was ist unsere gemeinsame Zeit hier auf Erden?

Irgendwann in unserer Beziehung hab ich mir mal die Frage gestellt, was Wolfgangs und meine gemeinsame Aufgabe hier auf Erden ist. Und es kam mir eine Sache ganz deutlich in den Sinn: WACHSTUM. Wachstum für jeden Selbst und vor allem auch gemeinsam als Paar. Das ist, was wir von der ersten Minute unserer Beziehung an lernen durften. Und was seit zehn Jahren bis heute konstant anhält.

Und mit jedem Stück, dass wir gemeinsam wachsen dürfen, kommt auch immer ein großes Stück Veränderung mit. Manchmal kommt das so schnell, dass wir das Gefühl haben, selbst nicht mehr nachzukommen. Wenn wir zum Beispiel Fotos machen lassen und sie zwei Monate später schon nicht mehr sehen können. Weil wir schon wieder das Gefühl haben, dass das nicht mehr wir sind. Das sind so Dinge an denen man es ganz deutlich merkt. Und Veränderung ist etwas, das nicht immer einfach so kommt. So unbemerkt, still und heimlich, sondern das oft einschlägt wie eine Bombe. Sie nimmt einen die Luft zum atmen. Fordert und vor allem verlangt auch viel Mut ab. Sie ist begleitet von Zweifeln und vielen Fragen. Und ich möchte dich in dieser Folge daran teilhaben lassen, wie wir damit umgehen.

Alles im Leben spielt für uns

Zum Jahreswechsel haben wir ein kleines Ritual. Wir richten uns persönlich aber auch im Business aus. Setzen uns Ziele. Schauen wo wir im Leben hinkommen möchten und was uns das kommende Jahr bringen darf. Und wo wir alles so ein bisschen nachjustieren dürfen. Und ich weiß, wie kraftvoll das ist. Weil ich schon so oft erleben durfte, was alles in uns steckt. Was wir alle, jeder einzelne von uns allen, also auch du, was wir alles erreichen können, wenn wir fokussiert unseren Weg gehen. Und genau das steckt in jedem von uns. Auch in dir. Du bist so kraftvoll und kannst genau das erreichen, was du dir vorstellst. Wenn du dich ausrichtest, wenn du auf dein Herz hörst und wenn du mutig immer weiter gehst. Es ist so schön zu erleben, wie sich dann alles fügt und wir wieder zu diesem Vertrauen finden können, dass alles im Leben für uns spielt – auch wenn wir es erste einmal nicht verstehen.

Die ersten sechs Wochen im Jahr 2020

Die ersten sechs Wochen im Jahr waren dann auch absolut unbeschreiblich. Wir haben uns getragen gefühlt, es hatte so viel Leichtigkeit und alles spielte uns einfach zu. Es hat sich viel gelöst und wir waren komplett in Liebe. Mit uns, mit dem Leben, mit allem einfach. Das kann Veränderung sein. Aber es geht auch ganz anders, wie wir die letzten Wochen feststellen durften.

Zum Jahreswechsel haben wir auch beschlossen, unser Business noch mal ein bisschen anders auszurichten. Und da waren wir die letzten Wochen dran. Und vielleicht hast du selbst auch ein Business. Vielleicht kennst du das auch selbst nur zu gut. Ich habe einmal gelesen, dass wir, also unsere Persönlichkeit 80% von unserem Business sind. Und genau das kann ich nur zu gut unterschreiben. Unser Business ist unser größtes Entwicklungspotential. Immer und immer wieder. Es könnte niemals wachsen und sich entwickeln, wenn wir nicht stetig auch an uns selbst arbeiten würden. Und auch dein Business ist dein Spiegel. Genauso wie deine Kinder und deine Beziehungen. Und am meisten lernen dürfen wir zwei die letzten Jahre an unserem Business, dass uns immer wieder über unsere Grenzen hinaus bringt.

Woran merke ich, dass gerade Ängste in mir hochkommen?

Und neulich waren wir wieder genau an diesem Punkt. Wir waren voller Freude am Arbeiten und am kreieren und sind vollkommen aufgegangen in dem was wir tun. Uns ist bewusst geworden, wie gerne wir den Podcast und die Youtube Videos für euch machen und dass wir Tage nur damit verbringen könnten. Also haben wir uns dazu committed. Was mir in diesem Moment noch nicht bewusst war, dass ich mit diesem Commitment auch direkt in eine meiner größten und unbewusst verankerten Ängste reingehe, die ich bislang noch nicht komplett in Veränderung bringen konnte. Die Angst gesehen zu werden. Die Angst meine Wahrheit zu sprechen. Und vor allem die Angst beurteilt zu werden. Und das sind keine Ängste, die sich bewusst zeigen und die ständig präsent sind, sondern das sind die Ängste, die sich immer versteckt zeigen. Die immer nur anklopfen. Die ein Unwohlsein mit sich bringen, aber die sich in den seltensten Fällen auf ihren Grund erkennen lassen, sondern die meistens getarnt kommen. Die sich durch andere Seiten zum Ausdruck bringen um in ihrer tiefe unerkannt zu bleiben.

Mein Verstand erzählt mir die lustigsten Geschichten

Und die sich soo ganz ganz langsam einschleichen. War bei mir auch so. Richtig gemerkt hab ich es diesmal, als wir jeden Morgen mit euch meditiert haben. Ich habe mich sooo gefreut und jedes mal war es so wundervoll magisch. So ein richtig schönes freudiges Gefühl, gerade genau das richtige zu tun. Nur leider war das ganze begleitet von täglich steigender Nervosität. Nassen Füßen und Händen, was ich wirklich nie habe. Und mein Verstand hat mir die lustigsten und beängstigsten Geschichten erzählt, was alles passieren könnte. Ich war einfach nur durch. Den ganzen Tag. Meine Kreativität sank stetig und mein Kopf wurde benebelter. Ich dachte, eine Phase. Wie so oft. Vergeht schon wieder. Aber ich hab gemerkt, wie meine Gedanken einfach immer lauter und lauter wurden. Mein Kopf immer voller. Und ich hatte das erste mal das Gefühl, das diese Gedanken meinen Körper krank machen. Das hat mich dann ehrlich gesagt etwas erschrocken und mich anhalten lassen. Und vor allem mich für einen Momenten die ganzen Tage reflektieren lassen. Dass ich mal verstanden habe, was mein Kopf mir da eigentlich erzählt. Was da in mir vorgeht. Und dieser Break war so wichtig. Denn ich konnte Stück für Stück erkennen, was mein Körper, mein Verstand da gerade mit mir machen. Vollkommen klar war mir das Ganze dann, als ich den Gedanken hatte, dass unser Business irgendwie doch viel zu anstrengend ist. Dass wir vielleicht was anderes machen sollten. Irgendwas anderes greifbareres. Vielleicht ein Kochbuch oder so. Und in diesem Moment wusste ich, dass ich gerne vor der Veränderung davon gelaufen wäre. Einfach mal aufhören oder was anderes machen ist für mich im ein ganz klarer Hinweis, dass mein System gerade sein Notprogramm hochfährt.

Unser Gehirn will immer Sicherheit und Gewohnheit

Was wir da die Tage getan und kreiert haben, ist für mich Wachstum pur. Die Möglichkeit, sämtliche Blocken und Glaubenssätze aufzulösen. Über meine bekannten und gewohnten Erfahrungen hinaus zu gehen. Diese neuen Erfahrungen und diese Veränderung möchte mein System aber AUF GAR KEINEN FALL! Unser Gehirn ist dafür zuständig, immer unser Überleben sicher zu stellen. Das heißt es entscheidet nach zwei ganz einfachen Dingen. Nach Sicherheit und Gewohnheit. Sicherheit, damit uns nichts unbekanntes und gefährliches passieren kann. Und Gewohnheit, damit wir Energie sparen, um so lange wie möglich am Leben zu bleiben.

Was mein System mit mir gemacht hat

Und mein System hat die Tage genau das mit mir gemacht. Körperliches Unwohlbefinden, damit ich mich besser ausruhe und etwas mache, was mich auf keinen Fall anstrengt und dann die Gedanken, dass es ja sowieso besser wäre, wenn ich etwas ganz ganz anders mache. Etwas scheinbar ganz einfaches. Etwas bekanntes, dass ich kenne und mir nicht neu ist. Unser Gehirn, unser Körper, unser System möchte NIEMALS und auf gar keine Fall Veränderung. Und es wird immer alles dafür tun und alles geben, damit du genau das nicht machst, was dir große Veränderung und Wachstum bringt. Damit du immer schön sicher und behütet im bekannten bleibst. Und wenn du vor einer großen Veränderung stehst und an die tiefen ganz Grundlegenden Ängste und Glaubenssätze kommst, dann wird dir dein Kopf alle möglichen Zweifel und Sorgen schicken, die es nur gibt. Die dich so richtig schön triggern. Und was viele genau in diesem Moment tun, ist aufgeben. Nachgeben. Zurückgehen. Und wenn du aber genau da hinschaust, genau da weiter gehst und genau das in Veränderung bringst, wird sich plötzlich so viel auflösen. So viel leichter werden. Dahinter steckt so viel Magie und Erfüllung.

Lass dich nicht von deinen Gedanken aufhalten

Wenn du also an den Punkt kommst, wo du alles hinschmeißen möchtest, wo du alles aufgeben willst. GEH WEITER! Lass dich nicht von deinen Gedanken aufhalten. Die erzählen dir sowieso nicht die Wahrheit. Geh durch geh drüber entscheide dich für die Liebe. Entscheide dich für dich. Für das was, warum du losgegangen bist. Entscheide dich für deine Träume. Und wie Fynn Kliemann so schön in seinem Film gesagt hat “Dieser blöde Spruch: Du kannst alles werden. Du kannst alles machen. Der ist komplett wahr. Das ist das wichtigste was es gibt. Das ist der wichtigste Satz. Und dass man nicht sagt, ich kann das nicht.” Und genau das ist es was ich auch feststellen durfte, dass es nicht die Wahrheit ist. Sondern, dass es nur das Notprogramm unseres Verstandes ist, dass uns gerne in scheinbarer Sicherheit und dem gewohnten Umfeld halten möchte.

Werde zum Beobachter

Das ist der Moment, wo du schon fühlen kannst, wer du sein willst, wie du dich fühlen willst, was du machen willst und alles irgendwie schon greifbar ist. Und dann kommen wie aus dem Nichts diese lauten Zweifel. Und du bist kurz davor aufzugeben. Tu es nicht. Glaub an dich. Geh weiter und vor allem, geh diesen Gefühlen du Gedanken auf den Grund. Das ist auch was ich dann getan habe. Ich habe mich komplett rausgenommen. Habe mir Zeit genommen und hab mich mit meinem Journal zurück gezogen. Und dann ist das immer eine sehr intensive Zeit. Ich schreibe alles auf was in meinem Kopf ist. Alle Gedanken. Alle Ängste. Alle Zweifel. Alles was passieren könnte. Und gehe den ganzen Gedanken auf den Grund. Schaue wo sie herkommen. Wo ich sie so oder so ähnlich schon einmal erlebt habe. Und warum sie da sind. Ob es meine Wahrheit ist, oder die von jemand anderem. Und durch dieses Bewusstsein, dass ich damit bekomme, tut sich schon so viel und die Energie verändert sich. Die Blockaden lösen sich und ich verstehe, warum ich so bin. Warum ich so reagiere. Lerne mich kennen und verstehen. Und weiß genau, warum welche Gedanken da sind. Und dann kann ich in diesen Momenten und mit diesem Bewusstsein einfach weiter gehen. Und weiß, dass dahinter mein größtes Potential steckt und es den Weg und den Mut wert ist. Dass wir danach immer belohnt werden. Und leichter weiter gehen dürfen, bis wir zu dem nächsten Punkt kommen. Aber je weiter du gehst umso leichter und schmerzfreier wird es werden. Du bist immer klarer, immer bewusster, kennst dich und deine Gedanken immer besser. Und lernst zu verstehen warum was so ist. Du wirst immer mehr der Beobachter und definierst dich immer weniger mit diesen Zweifeln und Ängsten.

Veränderung in der Beziehung

In unserer Beziehung nehmen wir uns ganz viel Zeit für solche Momente. Wir teilen, was gerade in uns vorgeht. Lassen anderen an unserem Inneren teilhaben. Wir weißen uns auch darauf hin, wenn der andere schon die ersten Anzeichen erkennt. Denn oft ist es leider so, dass wir uns selbst nicht so leicht selbst sehen. Und da ist es umso schöner, jemanden an der Seite zu haben, der einen immer wieder erinnert und aufweckt. Aber klar, das bringt auch verdammt viel Eigenreflektion mit sich. Dass man sich für einen Moment auch mal hinten anstellen kann. Weil einfach ist das nicht immer. Oft triggert der eine den anderen eben mit genau den Themen, die sich da gerade zeigen. Das heißt die Veränderung die sich bei mir selbst zeigt, stößt sofort auch die Veränderung bei Wolfgang an und er darf in dem Moment bei sich selbst hinschauen. Und dann sind wir ja auch immer noch Mann und Frau. Wir leben also auch die männliche und weibliche Energie, jeder in seiner Ausprägung. Und wir kommen auch immer weiter und stärker in unsere Weiblichkeit und Männlichkeit je weiter wir uns entwickeln und in solchen Momenten, wo ich mich dem weiblichen hingebe und mich zurück ziehe, darf Wolfgang lernen diese Qualität zu verstehen und wir dürfen lernen, wie sich diese Seiten ergänzen ohne sich abzulehnen. Wenn es in diesen Konflikt kommt, dann erklären wir wirklich was gerade in uns los ist. Was wir denken und warum das gerade gut tut. Und auch, was das Verhalten von dem anderen mit uns macht. Das bringt uns ziemlich schnell in gegenseitiges Verständnis. Und das wissen um die weiblichen und männlichen Qualitäten dient da einfach auch wahnsinnig arg.

Wir müssen da nicht immer alleine durch

Wichtig ist, dass wir uns Zeit geben. Viele Momente sitze ich einfach nur da. Höre Musik, lass die Gedanken einfach schweifen und beobachte sie. Es ist einfach ein Sein in dem Moment. Offen sein für alles, was gerade da ist. Und ganz wichtig finde ich auch. Wir müssen da nicht immer alleine durch. Ich durfte auch lernen, dass ich mir in genau solchen Momente Hilfe suche. Dass ich mit jemandem spreche, wenn mir danach ist. Oder dass ich nach einer Session frage, wenn ich das Gefühl habe, das kann mir da raus helfen. Und nach und nach entfernen sich dann all diese Schichten und es kehrt wieder Ruhe ein. Leichtigkeit. Vertrauen. Klarheit. Ich kenne mich selbst wieder ein Stück besser. Die Beziehung wird immer tiefer. Immer echter.

Wachstum ist ein auf und ab

Wie auch die Beziehung zwischen uns als Paar. Dass wir uns auch nach zehn Jahren immer ein Stückchen mehr kennen lernen dürfen. Immer mehr entdecken und immer mehr erkennen. Und auf immer eine andere Art und Weise füreinander da sein dürfen. Wachstum ist eben ein auf und ab. Stetige Veränderung. Ein Wechselspiel aus Nähe und Distanz. Aber immer ein Weg näher zu uns selbst. Näher zu unserem Traum. Zu dem Grund, warum wir hier sind. Die Kontrolle immer ein Stückchen weiter abgeben. Und das ist ja irgendwie auch das Leben.

Es ist immer spannend und langweilig wird uns sicherlich nie. Ich hoffe ich konnte dir mit unserer kleinen Geschichte ein paar Denkansätze mitgeben für dich selbst. Und du kannst vielleicht das ein oder andere Notsystem deines Systems erkennen und verstehen.

Wenn du noch auf Youtube rüber schauen möchtest, da habe ich noch mal ganz kurz und knapp alles zusammengefasst. Wenn du deine Gedanken oder Erfahrungen mit deiner Veränderung teilen möchtest, worüber wir uns sehr freuen würden, dann komm gerne rüber zu Instagram und kommentiere unter dem Post zur Folge.

Ich wünsche dir jetzt noch einen schönen Tag und freue mich, wenn du nächsten Donnerstag wieder einschaltest. Bis dahin, hab eine schöne Zeit.

Wir hoffen, dir hat die Folge gefallen und du konntest ein paar Impulse für dich mitnehmen? Wenn du Fragen hast oder dich näher mit diesem Thema beschäftigen möchtest, melde dich gerne bei uns.

HIER KLICKEN
SCHLIESSEN