073 | Vertrauen stärken

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073 | Vertrauen stärken

YOUTUBE | Vertrauen stärken – wie schaffe ich das?

Vertrauen oder besser gesagt Misstrauen ist ein Thema, dass uns alle auf unterschiedliche Weise betrifft. Egal ob Eifersucht auf den Partner oder die Partnerin, das Gefühl vom Leben immer das schlechte zu bekommen oder dass du dir selbst gewisse Dinge einfach nicht zutraust. All das lässt sich zurück führen auf fehlendes Selbstvertrauen.

Darum möchte ich in diesem Video mit dir darüber sprechen, wie du dein Vertrauen wieder stärken oder es aufbauen kannst, wenn du viel im Misstrauen lebst.

Ich bin Verena und zusammen mit meinem Mann Wolfgang begleiten wir unter Silence and Flow Menschen und vor allem Paare in ein bewussteres Leben. Hin zu mehr Bewusstsein für ihr eigenes Leben, für ihre Beziehung und für ihr Business.

Und auf dem Weg zu mehr Vertrauen ist eben auch ganz viel Bewusstsein gefragt. Im allgemeinen ist Vertrauen ein sehr großes Thema mit ganz vielen Seiten. Aber egal wo du anfängst, ob es Eifersucht ist, oder du dem Leben nicht vertraust und das Gefühl hast es spielt immer alles gegen dich oder ob du ein starkes Misstrauen deinen Mitmenschen gegenüber hast, wenn du alles das zurück führst auf den Grund der Entstehung, kommst du immer wieder bei einem an – bei dir selbst. Alles steht und fällt mit deinem eigenen Selbstvertrauen.

Ich selbst hab mittlerweile lernen dürfen zu vertrauen. Aber das war noch nicht immer so. Bis vor zehn Jahren hatte ich noch überhaupt kein Vertrauen – weder in mich, noch in das Leben und schon erst recht nicht in die Menschen um mich herum oder in meinen Partner.

Darum möchte ich dir heute drei Impulse für mehr Selbstvertrauen mitgeben, die mir selbst auch auf meinem Weg geholfen haben.

Tipp 1: Kümmere dich um deine Selbstliebe

Unter diesen Punkt fallen die Situationen wie, die Eifersucht auf deinen Partner oder deine Partnerin, das Gefühl von Leben benachteiligt zu werden oder der Neid auf die Menschen, die scheinbar einen besseren Job haben wie du. Und alle die Punkte enden bei fehlendem Selbstvertrauen. Darum ist Selbstliebe wohl eines der Dinge, die am aller wichtigsten sind. Sei für dich da, kümmere dich um dich selbst und lebe nach deinen Bedürfnissen. Und dein komplettes Leben wird sich ändern. In jeder Hinsicht solltest wirklich du der Mensch sein, der an deiner allerersten Stelle steht. Denn wenn es dir gut geht, du erfüllt und glücklich bist, wirkt sich das ganz automatisch auch auf dein Umfeld aus. Aber was bedeutet Selbstliebe eigentlich? Selbstliebe bedeutet, dass du dir Dinge tust, im Innen und auch im Außen, die dir wirklich gut tun. Ein schönes Bad, ein gutes Körperöl, eine entspannte Zeit, schöne dienliche Gespräche ein gutes Buch, einfach viel gute Zeit für dich. Denn diese Momente bringen dich dir selbst wieder näher. Du kannst die Verbindung zu dir selbst wieder fühlen, die so wichtig für dich ist. Und je mehr du dich um dich selbst kümmerst, desto mehr wirst du auch merken, dass du es auch wert bist. Dass du es wert bist geliebt zu werden. Und diese Liebe im Innen und im Außen ist das Beste, was du deinem Selbstwert antun kannst. Und genau an diesem Punkt kommen wir dann nämlich auch zu deinem Selbstvertrauen. Wenn du einen stabilen Selbstwert hast, wirst du es dir wert sein, von deinem Partner geliebt zu werden, du erkennst was er an dir hat und deine Eifersucht legt sich nach und nach. Du wirst es dir wert sein, einen guten Job zu haben und deine Zeit sinnvoll zu verbringen und wirst es dir auch zutrauen diesen Weg zu gehen und dir vertrauen, dass du die richtigen Entscheidungen triffst. Dieses innere Vertrauen stärkt also auch dein Vertrauen ins Außen.

Tipp 2: Zeig dich verletzbar und sprich offen über deine Ängste

Das ist vor allem in deinen Beziehungen ganz wichtig. In der Liebesbeziehung aber auch in den Beziehungen zu deinem Umfeld. Wenn sich herausfordernde Situationen zeigen und du in deinem Vertrauen getestet wirst, möchte dir das immer ganz viel über dein Innen sagen. Die Ängste die sich zeigen möchten gesehen werden. Darum schau genau hin und hinterfrage diese Ängste. Gib ihnen den Raum und lerne dich selbst etwas näher kennen. Das ist ein guter Weg, um sie in Veränderung zu bringen und aufzulösen. Hinter allem was sich an der Oberfläche zeigt liegt immer irgendetwas weiter unten vergraben, was gesehen werden möchte. Und nimm auf diesem Weg aber auch dein Umfeld oder deinen Partner / deine Partnerin mit. Sprich offen über das, was in dir vorgeht. Lass ihn oder sie daran teilhaben. Nimm ihn mit auf deinen Weg. Nur durch diese offene Kommunikation könnt ihr euch wieder näher kommen und zusammen eine Lösung für das Thema finden. Ihr könnt beide einen Schritt aufeinander zugehen und euch unterstützen. Du kannst ihn oder sie teilhaben lassen an deinen Zweifeln und Sorgen und er hat die Chance dich zu verstehen. Du musst mit diesen Situationen nicht alleine fertig werden. Seid füreinander da. Öffnet euch. Bringt eure Gedanken im Innen zum Ausdruck. Und geht den Weg hin zu mehr Vertrauen wieder gemeinsam. Auch du selbst lernst dich, deine Ängste und dein Handeln so immer besser kennen. Weißt warum du wie reagierst und kannst so lernen immer authentischer auch dir selbst gegenüber zu sein. Deinen Weg zu gehen und dir selbst wieder mehr zu vertrauen.  

Tipp 3: Sei mutig und mach neue Erfahrungen

Oft sind es die alten Erfahrungen, die wir gemacht haben. Die uns verletzt haben und immer mehr Misstrauen haben entstehen lassen. Diese alten Erfahrungen lassen dich dann immer mehr stagnieren. Viele Dinge machst du gar nicht mehr, weil du denkst, es klappt sowieso nicht. Du schützt dich und dein Inneres. Traust es dir nicht mehr zu, dass es diesmal doch anders sein könnte. Und dein Selbstvertrauen wird immer weniger und weniger. Damit du aus dieser Abwärtsschleife wieder rauskommst, gilt es jetzt neue Erfahrungen zu machen. Dir praktisch das Gegenteil zu beweisen, damit mit jeder neuen guten Erfahrung dein Selbstvertrauen wieder wachsen kann. Wie ein kleines Kind, das nach den ersten Schritten immer und immer wieder auf den Po fällt, aber nach und nach die Erfahrung macht, dass es immer länger auf dein Beinen bleiben kann. Für dich ist da jetzt einfach etwas Mut gefragt, dass du manche Dinge einfach wieder ausprobierst und schaust, was passiert. Und wenn du wie im letzten Punkt beschrieben deine Ängste und Blockaden auflöst, wirst du auch andere Erfahrungen machen wie früher. Und es wird sich dir einen neue Realität und mehr Selbstvertrauen zeigen.

Das waren jetzt meine drei Impulse für dich. Es gibt auch eine Podcastfolge zu diesem Video, in der erzähle ich dir noch mehr zum Thema Vertrauen und viele eigene Erfahrungen die wir gemacht haben und unter anderem auch, warum ich niemals das Vertrauen aufgebe, irgendwann mal Mutter zu sein, auch wenn es bis jetzt nicht sein sollte.

Zur Podcastfolge

Und wenn du mehr über das Thema Vertrauen und Leichtigkeit in herausfordernden Zeiten erfahren möchtest, dann melde dich gerne bei unserer 7-tägigen gratis Videoserie an, da teilen wir unsere eigenen Geschichte und Lebensweise hin zu mehr Leichtigkeit im Leben und ganz viele Impulse, wie du dich weniger mit dem Außen vergleichst, wie du wieder herauskommst, wenn du mal im Drama versunken bist und wie du leichter mit Triggern im Außen umgehst. Und vieles mehr. 

Zur 7-Tage GRATIS Videoserie

Ich danke dir auf jeden Fall wieder fürs zuschauen. Wenn dir dieses Video gedient hat, dann lass uns gerne einen lieben Kommentar da.


PODCASTFOLGE | Vertrauen – Und warum ich nie aufgebe Mama zu sein

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Als erstes möchte ich dir heute von etwas tollem erzählen, ein wundervolles Projekt, dass das Licht der Welt endlich erblicken durfte. Wir haben vergangene Woche unsere gratis Videoserie veröffentlicht. Das sind sieben Videos, die dich sehr persönlich mit auf unseren Weg nehmen. Wir erzählen dir von Wendepunkten, die uns auf unseren Weg gebracht haben und uns immer wieder ausgerichtet haben. Wir teilen mit dir die Erkenntnisse die wir gemacht haben, damit du diese Lebensweise auch für dich in dein Leben integrieren kannst. Gerade wenn du dich oft mit dem Außen vergleichst, wenn dich Situationen immer wieder triggern und du oft nicht weißt, wie du aus deinem eigenen Kopfdrama wieder rauskommen kannst. Diese Videos helfen dir leichter durch diese herausfordernden Zeiten zu kommen. Du kannst dich dazu jederzeit kostenlos anmelden und gleich mit dem ersten Video starten. 

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Und bevor wir jetzt mit der Folge anfangen, möchte ich dir noch kurz sagen, dass wenn ich von einem Partner spreche ich natürlich auch die Partnerin meine. Es geht mir immer um beide Seiten, auch wenn ich in meinem Redefluss oft nicht beide erwähnen werde. Du weißt aber jetzt, was gemeint ist.

Ich möchte heute mit dir über das Thema Vertrauen sprechen. Und bei der Vorbereitung für diese Folge, habe ich gemerkt, wie unendlich groß diese Thema ist. Darum habe ich mich entschieden, einen Teilbereich davon anzusprechen und euch viel aus meiner Sicht zu erzählen. Vertrauen ist schon immer eines der größten Themen in meinem Leben und bringt mich in meine tiefsten Tiefen und in meine freudigsten Höhen. Und irgendwie ist Vertrauen ja auch die Basis von allem in unserem Leben. Darum soll es in dieser Folge darum gehen, dass ich von meinen ganz persönlichen Erfahrungen erzähle. Dir unsere Definition von Vertrauen in Beziehungen mitgebe und auch, welche Möglichkeiten es gibt, dass du dein Vertrauen stärken oder wieder aufbauen kannst. Und zum Schluss gibt es dann noch einen kleinen Status Quo oder welche Rolle Vertrauen jetzt in meinem Leben spielt. Und warum ich niemals das Vertrauen aufgeben werde, irgendwann mal Mama sein zu dürfen.

Vertrauen in meinem Leben

Aber erst mal möchte ich damit anfangen, was Vertrauen in meinem Leben bedeutet. Vertrauen ist glaube ich die größte Baustelle, oder Blumenwiese in meinem bisherigen Sein. Und dabei ist es egal ob es um das Vertrauen ins Leben, das Vertrauen in mich oder das Vertrauen in andere Menschen geht. Wenn ich kurz mal zehn Jahre zurück spule, darf ich, trotz dass sich dieses Thema auf unterschiedliche Art und Weise noch heute in meinem Leben zeigt, auf große Veränderung zurück blicken. Denn damals kannte ich kein Vertrauen und schon erst recht nicht in andere Menschen. Und leider auch zu wenig in meinen Partner, was die Basis der Beziehung wirklich sehr erschwerte. Vor allem weil Ehrlichkeit ist schon immer einer meiner wichtigsten Werte ist. Aber Ehrlichkeit ohne Vertrauen schafft auch den ein oder anderen großen Konflikt in Beziehungen. Weil wenn ich Ehrlichkeit von meinem Partner oder meinen Mitmenschen erwarte, ihnen aber nicht vertraue, dass sie auch die Wahrheit sagen und leben, ist das wirklich ein kniffeliger Punkt an dem die Beziehung dann steht. So war es leider früher auch bei mir. In meiner letzten Beziehung, aber auch am Anfang bei Wolfgang. Und ich wollte immer meine Partner verändern, bis ich irgendwann erkennen durfte, dass der einzige Mensch, der was an sich ändern darf, damit die Beziehung wieder besser läuft, ich selbst bin. Ich und mein Vertrauen. Und so habe ich dann angefangen ganz langsam und Schritt für Schritt dieses Thema immer mehr in Heilung zu bringen.

Ganz oft ist es ja so, dass Gefühle und Themen, die sich zeigen selten das sind, worum es wirklich geht. So ist es auch mit dem fehlenden Vertrauen in Beziehungen. Ich war ganz lange von sehr starker Eifersucht geprägt und ich bin mir sicher, dass das die ein oder andere von euch auch kennt. Ich war eifersüchtig auf alles und auf jede. Wenn ich an diese Zeit zurück denke, tut mir das wirklich wahnsinnig weh, weil ich oft so sehr gelitten habe unter diesen Gedanken. Aber was bedeutet denn Eifersucht? Wenn ich auf mich selbst schaue, dann war es die fehlende Verbindung zu mir selbst. Ein ständiges Gefühl ungenügend zu sein. Unausreichend und falsch zu sein, wenn ich einfach nur ich bin. Was zu einem ständigen Vergleich im Außen führt. Und das ist der Moment wo der Kreislauf beginnt. Und in diesem Moment kann dein Partner tun was er will. Es bis DU diejenige, die ihn unterbrechen kann. In diesem Moment wo du anfängst dir selbst genug zu sein und dich um dich selbst kümmerst und bereit bist, seine vollkommene Liebe zu empfangen, wird sich auch die Eifersucht komplett auflösen. Es geht um deine innere Arbeit mit und an dir selbst. Das war auch mein Weg. Und heute spüre ich diesen Hauch von Eifersucht nur, wenn ich nicht in Verbindung zu mir selbst lebe. Wenn ich gegen meine Bedürfnisse arbeite. Und dann geht es nicht darum, Wolfgang zu verändern, sondern dass ich mich um mich, meine Selbstliebe und meine Selbstfürsorge kümmere. Und das Vertrauen stellt sich ganz von alleine wieder ein, es wird wieder leichter und erfüllter.

Was bedeutet Vertrauen in einer Beziehung für mich?

Und dann hab ich mir jetzt bei der Vorbereitung von dieser Folge aber auch die Frage gestellt, was es denn für uns Vertrauen in der Beziehung bedeutet?

Beziehung ist für mich ja grundsätzlich, für den anderen immer das Beste zu wollen, ohne sich selbst dabei zu vergessen. Ich möchte das auch kurz ein bisschen ausführen, um nicht falsch verstanden zu werden. Beziehung ist für mich, wenn zwei vollständige Leben aufeinander treffen und sich gegenseitig bereichern. Dass man den anderen auch in seinem Leben und Tun unterstützt und für ihn da ist. Ihm hilft immer weiter zu wachsen und Freude im Leben zu haben. Ohne, dass man sich selbst dabei aber vergisst. Das ist wie ein Pendel, das immer schwingt, von einem ich zu einem du zu einem wir. Es ist, dass es mich glücklich macht, für meinen Partner da zu sein und dass es mich aber auch glücklich macht weil er für mich da ist. Und dass ich mich selbst reflektiere, wenn mir etwas nicht passt, was mein Partner macht und ich gerne hätte, dass er sich da ändert. Und wenn es mal Uneinigkeiten gibt, dann gilt es eben eine Lösung zu finden, womit beide zufrieden sind. Es ist wie ein “Schatz, was kann ich tun, dass du besser mit der Situation zurecht kommst?”

Wenn es dir zum Beispiel schwer fällt, wenn dein Partner oder deine Partnerin abends mit den Leuten zum tanzen gehen möchte. Und du ihn am liebsten bitten würdest, es nicht zu tun, dann redet stattdessen darüber und findet eine Lösung, was er tun kann, damit du damit umgehen kannst. So geht er einen Schritt auf dich zu, damit du dich besser fühlst und er kann tanzen gehen, wenn er das gerne tut. So unterstützt ihr euch gegenseitig in eurem besten Wohl zueinander. Und es ist eben nicht, dass man sich gegenseitig durch die eigenen Ängste im Weg steht und im Leben einschränkt. Das ist dann eben das Vertrauen in der Beziehung für mich. Es ist wie der Nährboden einer gesunden Beziehung. Es ist der Boden, auf dem alles zu wachsen beginnen kann.

Und Vertrauen ist dann aber auch die offene Kommunikation. Miteinander offen über die Dinge zu sprechen und vor allem auch, sie ANzusprechen. Sich dem anderen gegenüber zu öffnen sich angenommen zu fühlen und aber auch anzunehmen, genau so wie der andere ist mit all seinen Stärken und Schwächen und ohne ihn zu bewerten.

Ja das ist Vertrauen für mich. Sich selbst so verbunden zu sich zu fühlen um es dem anderen zu ermöglichen ihn in allen Erfahrungen zu unterstützen, nach der seine Seele sich sehnt.

Und wenn ich das mal so sagen darf, wird sich auf diesem Weg auch ziemlich schnell herausstellen, ob es der richtige Partner an deiner Seite ist, der mit dir durch dick und dünn geht.

Vertrauen aufbauen

Wenn du mich jetzt fragen würdest, wie du verlorenes Vertrauen wieder aufbauen kannst, oder wie du überhaupt zu vertrauen finden kannst, dann würde ich dich glaube erst einmal fragen, wovor du Angst hast? Welche Angst hindert dich daran, bedingungslos zu Vertrauen? Warum denkst du, nicht gut genug zu sein, dass du dir selbst vertrauen kannst? Warum solltest du deinem Partner oder deiner Partnerin nicht vertrauen können? Und wieso bist du in dem Glauben, dass es das Leben nicht gut mit dir meint? Das sind jetzt wirklich sehr tiefgehende Fragen, aber nimm dir einmal ein paar Momente und lass die Antworten zu dir kommen. Und dann fang an damit zu arbeiten.

Und vor allem, fang bei dir selbst an. Denn meistens sind es deine eigenen Verletzungen, die dich nicht mehr vertrauen lassen. Die dich Zweifeln lassen. Es sind alte Erfahrungen und Prägungen. Ich habe auch angefangen, mich Stück für Stück besser um mich selbst zu kümmern und damit kommt automatisch auch das Selbstvertrauen wieder, welches eben auch bedingt, dass du dadurch wieder leichter anderen Menschen vertrauen kannst. Wenn du dir zum Beispiel deinem eigenen Selbstwert bewusst bist. Früher dachte ich immer, ich habe kein Selbstbewusstsein. Aber meiner Selbst bewusst, bin ich schon lange. Selbstbewusstsein wird nämlich ganz oft verwechselt mit fehlendem Selbstvertrauen, das ist meistens dafür verantwortlich, wenn es schwer fällt mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen. Ich war damals auch eher ein Fähnchen im Wind. Aber genau das kannst du eben Schritt für Schritt auflösen und in Veränderung bringen.

Und was dir noch hilft ist, wenn du anfängst wieder neue Erfahrungen zu sammeln. Wenn du zum Beispiel deinem Partner oder auch dir selbst nicht vertraust, dann ist ein kleines bisschen Mut nötig, um es einfach mal zu tun. Vertraue und schau, was dabei rauskommt. Und du wirst nicht enttäuscht werden, sondern nur bestärkt in deinem eigenen Vertrauen. Und wenn es wirklich so ein sollte, dass zum Beispiel dein Partner oder deine Partnerin dein Vertrauen ausnutzt, dann ist es auch eine gute Erfahrung für dich, denn dann weißt du sicher, dass es nicht der richtige Mensch an deiner Seite ist und etwas besseres auf dich wartet.

In der Beziehung ist es sowieso total wichtig, dass du aufrichtig darüber sprichst, dass du dich deinem Partner mitteilst und er deine Gedanken und Gefühle kennst. Und bitte, schäm dich nicht dafür, das macht dich nicht weniger wertvoll, sondern zeigt Stärke, weil du daran arbeiten möchtest und das Thema mit ihm zusammen verändern willst.

So war es damals auch zum Start in die Beziehung mit Wolfgang. Ich hatte total unberechtigt wirklich sehr wenig Vertrauen in ihn. Und er musste da einiges mit mir mitmachen. Ich weiß auch den Ursprung von diesem Misstrauen gar nicht. Aber oft ist es auch nicht wichtig, warum es so ist oder wo es herkommt, sondern es ist wichtig, dass wir es verändern. Wolfgang und ich hatten deshalb wirklich ganz oft Konflikte und Auseinandersetzungen deswegen und es war immer die offenen Kommunikation über meinen Schmerz, die uns da raus gebracht hat. Wenn es also auch diese Momente in deinem Leben gibt, wo es dir schwer fällt zu vertrauen, dann sag genau das. Sag “Schatz, es fällt mir gerade sehr schwer dir zu vertrauen und ich merke, wie mich diese Gedanken wieder zerreißen, aber ich würde gerne mit dir darüber sprechen und ich würde gerne lernen dir zu vertrauen. Hast du kurz Zeit, mir zuzuhören?” Und dann lass ihn teil haben an deinen Gedanken und versucht gemeinsam einen Weg der Lösung zu finden. So haben Wolfgang und ich es auch immer und immer wieder getan. Er war aber auch sehr verständnisvoll und hat mir geduldig immer alle meine Fragen beantwortet. Und so hatte ich die Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln und mein Vertrauen konnte immer weiter wachsen. Und ich konnte auch wirklich feststellen, je mehr ich bei mir selbst angekommen bin, desto mehr konnte ich auch im Außen vertrauen.

In die eigenen Entscheidungen vertrauen

Zu deinem Vertrauen zu finden ist aber auch irgendwie ein Weg. Ein ganz achtsamer Weg. Einer der dich immer wieder inne halten und einen kleinen Check-up machen lässt. Und von mal zu mal wächst du stärker in dein Vertrauen. So ist es auch mit Entscheidungen. Vielleicht kennst du das auch von dir selbst, ich kenne es jedenfalls von mir, dass ich manche Entscheidungen lieber gar nicht treffen möchte. Weil ich nicht weiß, ob ich richtig entscheiden werde. Ich bin dann immer ganz schnell, Entscheidungen an andere abzugeben. Ist halt der einfache Weg. Entfernt dich aber leider immer weiter von dir selbst und deinem Selbstvertrauen. Das ist also das letzte was wir tun sollten. Es geht darum die Verantwortung wieder selbst zu übernehmen. Es einfach zu machen. Zu entscheiden und abzuwarten, was passiert. Und in das Vertrauen gehen, dass egal wie du entscheidest, es IMMER die richtige Entscheidung sein wird. Abwarten und das Ergebnis beobachten. Und wenn sie sich dann doch falsch anfühlt – dann entscheide neu, geh weiter und warte wieder ab. Beobachte was passiert und schau am Ende noch einmal auf die Situation. Und du wirst feststellen, dass es doch immer die richtige Entscheidung war. Weil es das Leben am Ende immer gut mit dir meint und du ihm und auch dir selbst vertrauen kannst.

Wie ich heute Vertrauen lebe

Was ich jetzt am Ende aber eigentlich sagen möchte ist: Verbinde dich wieder mit deinem Vertrauen. Finde zurück zu dir und deinem Ursprung. Vertraue dir – denn du bist großartig durch dein alleiniges Sein und alle Entscheidungen die du triffst, werden immer richtig für dich sein. Vertraue dem Leben – denn es meint es immer gut mit dir, auch wenn es im ersten Momente nicht so scheint. Und Vertraue deinen Liebsten – denn wenn du nicht vertraust und dich nicht öffnest, entgehen dir so viele schöne Momente, so viel Magie, die passiert, wenn du dich hingibst. Und jeder Schmerz der entsteht ist dir eine Lehre und darf auch wieder in Heilung finden.

Das ist der Weg den ich auch gerade gehe. Ganz besonders auf ein Thema bezogen. Und dazu möchte ich jetzt noch mal kurz etwas ausholen. Ich bin überzeugt von der Macht der Anziehung und dass wir uns alles in unser Leben manifestieren können, was wir uns auch vorstellen können. Das heißt, wenn du dir deinen Traumpartner wünscht, kannst du ihn anziehen, wenn du deine Gedanken, deine Gefühle und dein Sein darauf ausrichtest. Aber manchmal lassen wir uns von der Realität des jetzigen Moments erschlagen und halten uns nur daran fest, dass er gerade nicht hier ist. Das es Fakt ist, dass gerade kein Partner in deinem Leben ist. Und das ist auch nichts, was ich jetzt abstreiten könnte.

In so einer ähnlichen Situation befinden wir uns auch gerade. Wir wünschen uns seit unserer Hochzeit ein Kind, aber bis jetzt waren alle Bemühungen ergebnislos, wenn man das so sagen kann. Fakt ist, wir haben seit Jahren kein Kind und auch gerade in diesem Moment jetzt nicht. Und daran kann ich jetzt gerade im Moment auch nichts verändern. Aber wofür ich mich entscheiden kann, ist wie ich damit umgehe und welchen Weg ich wähle. Und hier komme ich dann wieder zum Vertrauen. Wenn ich in mich hinein fühle, dann kann ich unter den Zweifeln, unter den Fakten, unter dem großen Wunsch erkennen, dass dort dieses Vertrauen ist. Es ist zwar ganz leise, aber es ist da. Und ich weiß, dass ich irgendwann Mama sein werde. Dass wir irgendwann Eltern sein dürfen. Und bis dahin tue ich ALLES, was ich nur dafür tun kann. Ich räume meinen eigenen inneren Keller auf, schaue tiefer hin, was mir die Situation sagen möchte. Warum sie so in meinem Leben ist. Was noch in Heilung kommen möchte, bevor unser Kind zu uns kommt. Und ich bin gut zu mir. Kümmere mich um meine Selbstliebe. Um meine Gedanken, dass sie immer dienlich sind. Achte auf meinen Körper und füge ihm nur zu, was ihn unterstützt. Und bereite alles mögliche in meinem Innen und Außen darauf vor, dass unser Kind eines Tages zu uns kommen möchte. Es ist die Entscheidung gegen den Schmerz und für das Vertrauen.

Und ich werde es einfach nicht aufgeben weiter zu vertrauen. Ganz egal, was mir im Außen gesagt wird. Denn das ist es eben ganz oft, dass wir uns im Außen davon beeinflussen lassen. Aber in unserem Innen, wenn wir ganz genau hinhören und alle lauten Stimmen wegschieben, dann kennen wir unsere Antworten. Aber die kennst nur du selbst für dich. Kein anderer. Du bist so viel richtiger, als du es denkst. Und weißt so viel mehr, als du offen bist dafür. Und du kannst dir so sehr vertrauen, dass alle deine Impulse immer richtig sind.

Und diese innere Ausrichtung und dieses stetige Vertrauen, hat mir so sehr geholfen, durch diesen Schmerz zu kommen, Abstand in der Situation zu bekommen, dass es sich jetzt wieder viel besser und viel ruhiger anfühlt. Vertrauen ist etwas, dass wir alle wieder lernen dürfen. Wohin wir alle wieder zurück finden dürfen. Weil sich dann alles viel leichter gestaltet und wir wieder gestärkt unseren Weg gehen können.

Wir hoffen, dir hat die Folge gefallen und du konntest ein paar Impulse für dich mitnehmen? Wenn du Fragen hast oder dich näher mit diesem Thema beschäftigen möchtest, melde dich gerne bei uns.

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