074 | Frei von Herzen

074 | Frei von Herzen

Erst war es einfach eine gute Idee, diese Videoserie zu machen. Und jetzt weiß ich gerade, dass es so viel mehr war, als einfach nur eine Serie. Ich dachte immer, ja wir haben ein cooles Leben und es fühlt sich alles irgendwie gut an. Aber durch das erstellen dieser Serie habe ich so wirklich richtig tief in mir bemerkt, dass ich das alles in den letzten 10 Jahren nicht umsonst erlebt habe. Dass es so viel mehr zu bedeuten hat, als ich mir bisher wirklich bewusst war. Dass ich vielleicht auch ein bisschen mehr zu geben habe, als ich mir bisher eingestehen wollte.

Und das aufnehmen diese Serie war für mich ein Weg, auch alle diese Ängste wieder ein Stück mehr aufzulösen, meine Geschichte und vor allem meine Wahrheit zu teilen. Über die Angst zu gehen, dass wenn ich sage, was ich über das Leben denke. Wenn ich teile, was ich alles an Wundern erleben durfte. Was mich das Leben gelehrt hat. Und es hat mich wirklich einiges gelehrt. Wenn ich euch alle ganz offen an diesen Wundern teilhaben lasse. Was denkt ihr dann über mich. Was denken meine Familie und meine Freunde über mich. Was könnte alles falsch sein an dem, was ich da teile. Welche Kritik könnte kommen. Tausend Gedanken, die in mir hochkommen und mich abhalten. Die mich ganz oft schon abgehalten haben.

Aber jetzt gerade frage ich mich, was denn wirklich falsch daran ist, wenn ich das was in mir ist, das, was mich so glücklich macht, wenn ich alles das teile, weil ich euch gerne daran teilhaben lassen möchte. Und vielleicht den einen oder anderen dazu inspirieren kann, auch sein Leben ein Stück lebendiger zu machen. Was kann denn dann daran wirklich falsch sein? Und ich habe mir immer ganz viele Zweifel im Außen eingeladen, aber jetzt gerade möchte ich mich gerne dagegen entscheiden. Denn was ich euch erzähle, ist ja nichts was ich mir ausgedacht habe, oder irgendwo gelesen habe, sondern es ist etwas, dass ich wirklich selbst erleben durfte. Eine Veränderung durch die ich wirklich selbst gegangen bin. Und ich kann fühlen, was es verändert hat. Ich weiß wie es früher war und wie es jetzt ist.

Und ich möchte mich wirklich nicht mehr davon abhalten lassen, von keinen Ängsten, von keinen Zweifeln, von keinem möglichen Einfluss im Außen. Ich weiß, ich hab nie über diese Ängste gesprochen, weil ich nicht klein sein wollte, weil ich auch irgendwie Angst vor der Angst hatte. Und weil ich auch so klein war. Und mir all diesen Dingen scheinbar nicht wirklich bewusst war.

Aber gerade fühle ich stärker als ich es jemals in mir fühlen durfte, warum ich hier bin. Und warum ich alles das mache. Ich wollte es mir oft nicht anerkennen. Das ist nämlich immer diese Kacke mit der eigenen Größe. Diese Größe die wir alle in uns tragen, zu der wir uns aber einfach nicht anerkennen wollten. Weil wir uns so nie sehen. Weil wir uns selbst eben so wenig sehen können. Aber da ist so viel in jedem vom uns. Und darum geht es, das zu erkennen. Aber es ist glaube ich auch eines der schwierigsten Dinge, sich selbst in seiner eigenen Größe zu erkennen. Sich dort zu sehen. Ein Thema das so viele Menschen haben. Weil so verdammt viele Ängste darüber liegen. Tausend Dinge, die uns abhalten. Die uns stagnieren lassen. Und weiter von dem träumen lassen, was sein könnte.

Ich habe irgendwann gefühlt, dass da was in mir ist, dass gerne raus möchte. Aber ich habe mich selbst viel zu kleine gemacht und mich mit so vielen unrealen Ansichten vom Außen klein gehalten. Und die letzten Jahre habe ich diese Ansichten Schicht um Schicht entwickelt. Habe mich entpackt. Und jetzt gerade heute wird mir bewusst, was mir eine Freundin einmal gesagt hat: In einem Moment wo ich wieder stark erfüllt war mit Selbstzweifeln, sagte sie zu mir: Wenn du dich nur einmal mit meinen Augen sehen könntest. Und dieser Satz, war glaube ich einer der wichtigsten Sätze meines Lebens. Er hat mich tief berührt und mir gezeigt, dass da scheinbar etwas in mir ist, was ich nicht sehen kann. Was aber sie sieht. Das ist jetzt ein Jahr her und jeden Tag habe ich mir seitdem gewunschen, mich auch nur ein einziges Mal durch ihre Augen sehen zu können.

Wahrscheinlich werde ich mich niemals durch ihre Augen sehen können. Aber was mir jeden Tag etwas mehr gelungen ist, ist mich selbst ein Stückchen mehr zu sehen. Mehr zu erkennen. Und heute Abend als ich eine kleine Story in Instagram aufgenommen habe, in der wir euch Danke gesagt haben, dass ihr unsere Videos anschaut, ist mir etwas bewusst geworden.

Was anfangs eine ganz coole Idee war, mal diese Videos aufzunehmen, ist jetzt viel mehr als nur einen Videoserie. Ich glaube es ist der Anfang von meinem Lebensprojekt. Es ist das erste Mal, das ich wirklich etwas, von dem was in mir ist, zu euch nach draußen gebe. Und ja ich bin bei der Erstellung der Videos durch alle möglichen Ängste gegangen. Aber jetzt sind sie online. Jetzt hat ein wichtiger Anfang das Licht des Lebens erblickt. Und jetzt weiß ich, dass ich darin das mit euch teile, was ich die letzten 10 Jahre lernen durfte. Und dass es glaube ich so viel mehr ist, als ich vorher gedacht habe.

Vielleicht meinte Freundin damals das damit, wie sie mich durch ihre Augen sieht. Ich weiß es nicht. Aber ich durfte heute Abend erkennen, dass ich vielleicht doch mehr bin als ich mir jemand eingestanden habe. Dass ich mehr zu sagen habe, als ich jemals dachte. Und dass das was ich erlebt habe, mehr ist und mehr bedeutet, als ich jemals wirklich bewusst erkannt habe.

Und schon allein, wenn ich diese Worte jetzt hier ausspreche, fühlt sich das so komisch an und mein ganzer Körper ist ganz nervös. Wenn ihr mich jetzt sehen würdet, könntet ihr wahrscheinlich hochrote Flecken in meinem Dekoltee sehen. Aber ich möchte es jetzt einfach machen. Trotzdem den ganzen Gedanken die jetzt da sind, was denn alles schlimmes passieren kann, was wer über mich denken könnte, wenn ich diese Podcastfolge jetzt online stelle.

Weil ich glaube genau das bedeutet es, in die eigenen Größe zu kommen – durch die eigenen Ängste zu gehen. Das war schon immer der ungemütliche Weg. Aber immer der Weg, auf dem ich die meisten Dinge auflösen konnte und nachdem es immer etwas leichter war.

Und jetzt bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich mit meinen größten Ängsten konfrontiert werde und dir mir jetzt gerade Tränen in die Augen bringen. Es gibt so viel, was ich gerne mit euch teilen möchte, aber ich habe so große Angst, auf diesem Weg etwas falsch zu machen. Etwas falsch zu sagen. Nicht richtig und nicht genug zu sein. Und ich habe so viel Angst, was ihr alle über mich denken könnt, aber vor allem habe ich Angst, was meine Eltern über mich denken könnten. Und das ist ein Satz, den ich niemals gedacht hätte, dass ich ihn jemals ausspreche. Aber ich liebe sie so sehr, und ich möchte sie einfach niemals enttäuschen. Und ich möchte euch ein Beitrag sein, euch teilhaben lassen, an meinem eigenen Wachstum, weil ich weiß, was alles möglich ist. Und weil ich weiß, dass das für jeden, auch für dich möglich ist. Und ich möchte euch nie ein Lehrer sein, nie belehrend wirken, aber ich möchte euch so gerne mit nehmen auf meinen Weg.

Weil ich weiß, dass in so vielen von euch diese kleine Stimme ist, die dir sagt, dass da noch ein kleine bisschen mehr für dich da ist. Das es da noch etwas anderes gibt. Und das aller erste Mal, als jemand genau das zu mir gesagt hat, musste ich so dolle weinen, weil es so viel Wahrheit in mir berührt hat. Und dann bin ich losgegangen. Schritt für Schritt. Ohne, dass ich bewusst wusste, was ich da eigentlich tue. Aber jeder Schritt, hat mich in ein neues Leben gebracht.

Und ich weiß, dass wahrscheinlich auch du diese kleine Stimme in dir trägst, die sagt, dass es da etwas in dir gibt, dass so viel mehr dir selbst entspricht, als das, was sich jetzt gerade in deinem Außen zeigt. Dass du so viel mehr bist. Und dass alle deine Sehnsüchte die du immer wieder fühlst, dich genau da hinbringen werden. Aber ich weiß auch, wie viele Ängste darüber liegen. Weil ich genau diesen Weg die letzten zehn Jahre gegangen bin. Und es liegt mir so sehr am Herzen, dich zu begleiten, dir selbst auch ein Stückchen näher zu kommen. Weil das so ein wundervolles Leben ist und ich es mir auch so sehr für dich wünsche.

Und die Aufnahme der Videoserie war jetzt rückblickend so wichtig für mich selbst. Weil ich zum allerersten Mal meine eigenen Wahrheit zu euch da draußen gesprochen habe. Und weil ich erkennen durfte, dass hinter all den Instagram Profilen tatsächlich echte Menschen sind, die sich die Zeit nehmen, das anzuschauen, was ich gerne sagen möchte. Und die sich auch noch die Zeit nehmen, uns zu schreiben, dass die Videos etwas in ihnen verändert hat. Und das alles hat mich gerade so berührt, weil diese Erkenntnis einfach in mein Herz gerutscht ist.

Und das sind die Momente in meinem Leben, die ganz plötzlich kommen. Die mich absolut überrumpeln. Und die daher kommen, mit so viel Bewusstsein. Und dann sind das Momente, in denen ich alles geplante über dein Haufen geworfen habe, wir nicht wie geplant gleich essen, sondern ich jetzt diese Folge aufgenommen habe, weil der Impuls gerade so stark da war und ich mir versprochen habe, diesen immer mehr zu folgen. Und dann bin ich auch Wolfgang so unendlich dankbar, dass er jetzt in der Küche steht und kocht und mir dadurch so viel Raum gibt, dass alles zu machen.

Und das alles ist nicht selbstverständlich und ich bin unendlich dankbar darüber. Dankbar, dass Wolfgang immer für mich da ist und mich in allem unterstützt, niemals aufgehört hat an mich zu glauben und mich für meinen Weg zu ermutigen. Ich bin dankbar, dass ich weiß, dass meine Eltern immer stolz sein werden auf mich, ganz egal was ich tue, ich weiß tief in mir, dass sie mich immer lieben werden. Ich bin dankbar, für meine Freundinnen, die mich sehen und immer an meiner Seite sind. Und ich bin dankbar für dich, dass du dir gerade die Zeit nimmst, meine Worte hier anzuhören. Das ist so unendlich wertvoll.

Ich bin mir gerade auch unsicher, ob diese Folge jetzt einen roten Faden hat, auf den ich in meinem Wahn des Perfektionismus immer sehr genau achte, aber ich glaube das ist heute einfach mal egal. Ich wollte das gerne mit dir teilen und hoffe sehr, dass du dich selbst vielleicht in meinen Worten erkannt hast und etwas für dich mitnehmen konntest. Etwas, dass dich ein Stück näher zu dir bringt und zu dem Menschen, der du wirklich tief in dir drin bist.

Und was ich noch nicht kann aber lernen darf, ist unsere eigenen Sachen zu promoten, aber weil ich jetzt weiß, welchen Wert diese Videoserie hat, möchte ich dir gerne sagen, dass du den Link zu den Videos in den Shownotes oder auf unserer Webseite findest. Und dort kannst du dich kostenlos anmelden. Und ich würde mich von Herzen freuen, wenn du das machst und dein Leben sich durch das was ich dir da zu sagen habe ein Stückchen verändert.

Hab eine wundervolle Zeit und ganz viel Liebe zu dir.

Wir hoffen, dir hat die Folge gefallen und du konntest ein paar Impulse für dich mitnehmen? Wenn du Fragen hast oder dich näher mit diesem Thema beschäftigen möchtest, melde dich gerne bei uns.

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