078 | Gesunde Abgrenzung

4 TIPPS WIE DU DICH GESUND ABGRENZEN KANNST YOUTUBE ABGRENZUNG - GESUNDE GRENZEN SETZEN PODCAST
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078 | Abgrenzung – gesunde Grenzen setzen

 

YOUTUBE | 4 Tipps wie du dich gesund abgrenzen kannst

Gerade in unserer heutigen Zeit von Höher, Schneller, Weiter ist es umso wichtiger, dass wir bei uns bleiben und lernen, uns von den Dingen, Situationen und Menschen abzugrenzen, die uns nicht gut tun. Und so wichtig wie es ist, so herausfordernd ist es zugleich für viele Menschen. Darum möchte ich dir heute 4 Tipps mitgeben, wie du dich leichter gesund abgrenzen kannst.

Zum Thema Abgrenzung gibt es auch wieder eine Podcastfolge, in der ich darüber spreche, was es überhaupt bedeutet sich abzugrenzen. Was der Unterschied zwischen innerer und äußerer Abgrenzung ist und wie du dich auch energetisch gut abgrenzen kannst. Die Folge ist eine super Ergänzung zu diesem Video und ich würde sie dir zusätzlich noch sehr ans Herz legen.

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Aber starten wir jetzt mal mit

Tipp 1 – Lerne dich selbst besser kennen

Um dich gut abgrenzen zu können, ist es eine gute Idee, erst einmal deine eigenen Grenzen zu kennen. Zu kennen was deine Bedürfnisse sind und vor allem auch, was deine Werte im Leben sind. Wenn du das tief in dir verankert hast, und weißt, wo du im Leben hinmöchtest, welche Ziele du hast, also wo dein Fokus liegt, fällt es dir viel leichter auch für genau das einzustehen. Wenn du dich zum Beispiel dazu entschieden hast, ein nachhaltiges Leben zu führen und dich dafür einzusetzen und genau weißt, warum du das machst und wo du damit hinwillst, und dann deine Freundin kommt und zu dir sagt, dass das schon etwas übertrieben ist, wird dich das nicht mehr verunsichern, weil du dein warum genau kennst. Oder wenn du weißt, dass es dir gut tut und wichtig für dich ist, Zeit für dich zu haben, wenn du das Bedürfnis hast, nur mit dir zu sein, dann wirst du auch leichter nein sagen können und somit für dich einstehen. Und diese Grenzen und Bedürfnisse gilt es jetzt kennen zu lernen und sie immer klarer in deinem Alltag zu erkennen. Deine Intuition wird dir auch immer dabei helfen, und dich wissen lassen, wenn du gerade über deine Grenze gehst. Das ist diese kleine Stimme in dir, dieses Gefühl, wenn sich etwas gerade nicht richtig und gut anfühlt. Dann ist es an der Zeit NEIN zu sagen.

Was auch mein zweiter Tipp für dich wäre

Tipp 2 – lerne NEIN zu sagen

Schon von klein auf wurde uns gesagt, dass NEIN sagen unhöflich wäre, dass wir das doch jetzt noch machen können oder was denn das Außen sagen wird, wenn wir dazu jetzt NEIN sagen. Aber NEIN sagen ist keinesfalls unhöflich. Und es ist auch nicht egoistisch NEIN zu sagen und damit für dich selbst einzustehen. Denn jedes NEIN ist ein JA zu dir selbst. Und du wirst immer öfter feststellen dürfen, dass es gar nicht die schrecklichen Ausmaße annimmt, die du dir erst vorgestellt hast, sondern dass dein Umfeld mit mehr Verständnis reagiert, als du dir vorstellen konntest. Es ist nur ungewohnt, so zu handeln, aber das wird immer besser und immer leichter. Du darfst es auch ganz langsam angehen und wissen, dass du dich nie gleich entscheiden musst. Sag einfach niemals gleich JA, sondern sag, dass du darüber nachdenkst und dich die nächsten Tage meldest. Das verschafft dir Zeit, dir zu überlegen, ob du das wirklich machen möchtest und auch, warum du besser NEIN sagen solltest. So kannst du es ganz leicht lernen immer öfter für deine Bedürfnisse einzustehen. Und das ist wirklich wichtig, denn wenn du immer nur die Erwartungen von deinem Umfeld erfüllst, jeder Einladung nachgehst und alle Wünsche deiner Freunde gerecht wirst, schneidet dich das von dir selbst ab. Und langfristig wird das zu immer mehr emotionalen und körperlichen Folgen führen. Darum sei gut zu dir, bevor dich die Umstände dazu zwingen.

Tipp 3 – schau dir genau an, wer dein Gegenüber ist

wenn du zum Beispiel zu einer Situation ungefragt Ratschläge, Tipps oder Hinweise zu deiner Lebensweise bekommst, die dich aus der Bahn schmeißen oder an dir zweifeln lassen. Oder dein Gegenüber mit Ablehnung auf dein NEIN reagiert, dann hat das in den seltensten Fällen wirklich etwas mit dir zu tun. Wir alle haben ganz individuelle Verletzungen und Ansichten, Glaubenssätze und Ängste. Und aus ihnen kommunizieren wir die ganze Zeit, weil es unsere eigene Wahrheit ist. Wenn du dich also Selbstständig machen möchtest und deine Eltern dir alles schlimme erzählen, was passieren könnte und warum du es besser niemals tun solltest, dann sind das ihre Ansichten der Situation und ihre Ängste, aber nicht deine. Wenn du dein Gegenüber also immer etwas reflektierst und die Aussagen hinterfragst, dann kannst du auch viel besser weiter bei dir bleiben und für deine Träum einstehen. So ist es übrigens auch mit der Erziehung. Die ganzen vielen Mami Tipps von all deinen Freundinnen sind ihre ganz eigenen Ansichten. Und wenn sie dir etwas schlecht reden, sind das erst recht ihre eignen Ansichten. Und hat nichts mit dir zu tun. Und wenn derjenige aber immer und immer weiter auf dich einredet, darfst du auch jederzeit den Raum verlassen. Du musst diese Kommunikation nicht führen. Es gibt einfach diese Menschen, die keine Grenzen kennen und in so einem Fall, stehst du für dich ein und beendest das Gespräch.

Was du hier tun kannst ist mein

Tipp 4 – Öffne dein Herz und sorge gut für dich selbst

Denn abgrenzen heißt nicht, dass du eine Mauer um dich herum baust und niemanden mehr an dich ran lässt, sondern dass du für dich selbst sorgst, deinen Bedürfnissen nachgehst, dein Herz öffnest und immer bewertungsfreier dir selbst und auch anderen gegenüber wirst. Mit einem offenen Herzen kannst du die Menschen einfach so sein lassen, wie sie sind. Kannst dir anhören, was sie sagen und überlegen, ob dich das auf deinem Weg weiter bringt oder nicht. Ein offenes Herz lässt dich stark und liebevoll für dich einstehen und aus Liebe kommunizieren. Für dich da sein, deine Grenzen einzuhalten und somit deine Selbstliebe zu stärken, ist keinesfalls Egoismus, sondern eben dein JA zu dir selbst.

Und daran dürfen wie alle arbeiten, dass es bald ganz viel mehr von diesen JAs gibt.

Ich hoffe, du konntest ein paar Impulse aus diesem Video für dich mitnehmen. Und wenn es ein Thema in deinem Leben gibt, dass du gerne in Veränderung bringen möchtest, um aus dem Leben das du hast, das Leben zu machen, dass du willst, schau doch gerne mal bei PURE SOUL vorbei.

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PODCASTFOLGE | Abgrenzung – gesunde Grenzen setzen

Vielleicht, kennst du es ja auch aus deinem eigenen Leben, dass es da so das ein oder andere Thema gibt, dass du gerne endlich in Veränderung bringen möchtest, etwas, das du schon seit Ewigkeiten mit dir rumziehst, aber nie das Durchhaltevermögen oder den Fokus hast es wirklich zu ändern. Dann haben wir jetzt eine super Möglichkeit für dich, wie du das Schritt für Schritt angehen kannst. Unseren PURE SOUL Online-Kurs, der dir hilft, aus dem Leben, das du hast, das Leben zu machen, das du willst. Egal ob Beziehung, Job, dein Mindset, dein Körpergefühl oder was auch immer es in deinem Leben ist. Damit du endlich ein leichteres, erfüllteres und lebendiges Leben führen kannst und morgens wieder gerne aufstehst.

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Was wir im Kurs auch ganz intensiv behandeln, sind Situationen, die du sicher auch von dir selbst kennst. Dass du zum Beispiel dein Ziel ganz genau vor Augen hast, dass du genau weißt, wo du hinwillst, und dann kommt deine Freundin und erzählt dir ungefragt ihre Meinung dazu. Und sofort bist zu verunsichert. Gleiches Beispiel findest du auch oft in der Erziehung, dass es dir ohnehin schon schwer fällt, für dich zu entscheiden, was richtig ist und was nicht und dann kommen aber auch noch alle anderen Väter und Mütter und erzählen dir ihre Wahrheit und du bist restlos verunsichert, mit dem, was du dir eigentlich gerade gedacht hast. Und zu guter Letzt kommt dann auch noch die Nachbarin, die dir alle ihre Sorgen und Probleme erzählt. Oder noch besser bei dir ablädt, denn so fühlst du dich auch nach dem Gespräch – einfach schwer und frustriert.

Ich kenne das nur zu gut auch von mir selbst. Und es hat einige Erkenntnisse gebraucht, bis ich dieses Thema in Veränderung bringen durfte und auch immer weiterhin bringen darf.

Was bedeutet es, mich abzugrenzen?

Aber ganz am Anfang durfte ich für mich erst einmal festlegen, was Abgrenzung denn für mich bedeutet. Nämlich, für mich einzustehen und zu sorgen. Mich zu schützen. Es gibt da draußen so viele Einflüsse, die Tag für Tag auf uns einprasseln. Mit denen wir lernen dürfen damit umzugehen. Dass egal, was auch auf uns einwirkt, wir es schaffen, immer bei uns zu bleiben. Bei unserer eigenen Wahrheit.

Wenn ich mich selbst so im Alltag beobachte, dann gibt es da zwei verschiedenen Arten von Abgrenzung. Oder besser gesagt unterschiedliche Dinge, die uns beeinflussen. Innere und äußere Faktoren. Das heißt, wenn zum Beispiel etwas im Außen auf uns zukommt, wie ein Tipp, Kritik, ein Ratschlag, eine Einladung, die Story der Nachbarin oder verschiedenste Emotionen. Innere Faktoren, die uns beeinflussen können, sind Dinge die wir wahrnehmen oder in uns fühlen. Wenn du zum Beispiel in eine Gruppe kommst und sofort die Stimmung wahrnehmen kannst. Oder auf deine Freundin triffst und gleich ihre Traurigkeit fühlen kannst. Oder wenn gerade global eine Kriese statt findet, und du den Schmerz von allen anderen fühlst. Aber egal was es ist, wenn du lernst, damit umzugehen, wird es dir immer besser gehen.

Wie schaffe ich es, mich abzugrenzen?

Aber zu allererst ist es wie so oft wichtig, dass du dich selbst ein Stückchen besser kennen lernst, denn wenn du weißt, wo deine Grenzen sind und erkennst, wann du deine Gefühle oder die von anderen Menschen fühlst, ist das schon ein großer Schritt in deine eigenen Heilung.

Und dabei ist ganz viel Achtsamkeit notwendig. Und dass du lernst, dich aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Und vor allem auch, dass du ein konkretes Bild von dir und von deinen Zielen hast. Dass du weißt wer du bist, was deine Werte im Leben sind und wo du hin möchtest. Und mit diesem Bild darfst du dich immer wieder verbinden und es in dir festigen. Denn wenn du das ganz klar siehst, fällt es dir in extremen Situationen, wo es darum geht dich abzugrenzen viel leichter, bei dir zu bleiben und deinen Standpunkt zu vertreten oder NEIN zu sagen. Du wirst immer weniger an dir zweifeln, weil du dir immer sicherer mit dir selbst und deinem Weg wirst und die Stimmen von außen treffen dich nicht mehr so stark. Weil du bei dir bist.

Ein bisschen schwerer fällt das natürlich, wenn du dich von den Menschen in deinem Leben abgrenzen solltest, die dir sehr nahe stehen, wie zum Beispiel deine Eltern oder deine beste Freundin. Das sind Menschen, die sehr viel Einfluss auf dich haben können. Meine Mama hat mal einen Satz zu mir gesagt, den ich dir gerne auch mitgeben möchte. Sie meinte “Verena, hör dir immer alles an und dann nimm dir das für dich richtige mit!” Und das ist ein Satz, der sehr viel Wahrheit für mich hat. Und gut im Leben umgesetzt werden kann. Meinungen und Ansichten dürfen uns erreichen, aber wir müssen nicht alles annehmen und dürfen vorher reflektieren, ob das wirklich zu uns passt und unserem Weg entspricht. So ist es auch mit Erwartungen und Einladungen. Wer Erwartungen hat, kann nur enttäuscht werden und Einladungen sind erst dann wirklich erfüllend, wenn sich beide Seiten darauf freuen und die Zeit entspannt genießen können. Und Menschen, die dir sehr nahe stehen, kannst du niemals enttäuschen, wenn du aus Liebe handelst und ihnen sagt, dass es dir anders besser geht. Zudem kannst du mit jedem Mal, dass du für dich selbst einstehst eine Inspiration und eine Erlaubnis sein, dass auch sie für sich einstehen dürfen.

Wie lerne ich es, NEIN zu sagen?

Aber wie kannst du des denn wirklich lernen NEIN zu sagen. NEIN sagen ist auf diesem Weg der Abgrenzung etwas ganz wichtiges. Ich glaube, früher wurde uns ganz oft anerzogen, dass es unhöflich wäre, nein zu sagen. Dass wir ein schlechter Mensch wären, wenn wir NEIN sagen und daher zu allem besser Ja und Amen sagen sollen, denn dann wird sicher auch nie jemand schlecht über uns denken. Irgendwann habe ich selbst dann aber auch erkannt, dass ich mit jedem unüberlegten JA über meine eigene Grenze gehe, es mir die Freude und vor allem auch die Energie nimmt. Und dass jedes NEIN ein JA zu mir selbst ist. Dass es mir, wenn ich es denn geschafft habe NEIN zu sagen immer so viel besser ging. Auch wenn es anfangs oft ein schlechtes Gewissen mit sich gebracht hat, war es mehr ein ungewohntes Gefühl, als wirklich ein schlechtes Gewissen. Das hat nämlich alles nachgelassen, und ich habe auch gemerkt, dass nie etwas schlimmes passiert ist und mich die Person danach immer noch liebt. Und wenn nicht, dann war es keine wirkliche Beziehung, denn Menschen, denen wirklich etwas an uns liegt, die akzeptieren auch ein NEIN. Und solltest du jetzt wie ich früher denken, dass es egoistisch wäre, an dich selbst zu denken, das ist es nicht. Es hat viel mehr etwas mit Selbstliebe zu tun. Denn nur wenn du für dich selbst da bist, kannst du langfristig auch für andere da sein. Und gerade wenn noch so viel los ist und du wahnsinnig viel leisten möchtest, darfst du erst einmal richtig viel für dich selbst da sein. Und es wird danach richtig viel besser laufen. Das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen. Unser Business mit allem was wir für dich haben, würde niemals so existieren können, wenn ich nicht irgendwann akzeptiert hätte, dass ich sehr viel Raum für mich brauche und nur dann wundervolles kreieren kann. Jedes NEIN ist also wirklich ein JA zu dir und deinem Weg. Wenn es dir aber am Anfang noch super schwer fällt gleich NEIN zu sagen, dann schaff dir etwas Zeit. Sag aber auch nicht gleich JA. Du musst dich nicht immer gleich entscheiden. Du kannst auch eine Nacht drüber schlafen. Kommuniziere das und verschaffe dir die Zeit, um wirklich darüber nachzudenken, ob du wirklich JA sage möchtest, oder warum es besser wäre NEIN zu sagen und auch wie du dieses NEIN dann kommunizieren kannst. Das ist ein schöner Weg, um dir beim NEIN sagen immer sicherer zu werden und es zu üben.

Wie erkenne ich meine Grenzen und wann weiß ich, dass es richtig ist NEIN zu sagen?

Und wenn jetzt der Gedanke in dir hochkommt, woher du denn weißt, wann es richtig ist NEIN zu sagen oder wie du deine eigenen Grenzen erkennst, dann ist das an sich ganz einfach. Denn dein Körper und dein Gefühl kommunizieren hier meistens sehr deutlich mit dir. Bei mir selbst läuft das oft zum Beispiel so ab: Das Telefon klingelt oder es kommt eine Nachricht rein mit einer Anfrage oder Einladung. Mein Gefühl sagt schon im selben Moment “Oh nein, das wird viel zu stressig!” oder “Puuuh fühl ich grad irgendwie gar nicht, hab ich ein wirklich schlechtes Gefühl dabei!” und kurz darauf höre ich meine Stimme JA sagen “Weil es ja eigentlich schon wichtig ist. Weil sich vielleicht das und das daraus entwickeln könnte. Weil ich da ja jetzt nicht NEIN sagen kann. Weil alle anderen ja auch da sind. Und so weiter…” Und schon breitet sich ein komisches Gefühl in mir aus. In diesem Moment weiß ich ganz genau, dass ich jetzt wieder über meine Grenze gegangen bin. Dass ich genau da NEIN hätte sagen sollen. Du erkennst deine Grenzen an deinem Bauchgefühl, an deiner Intuition, diese kleine leise Stimme, die immer zu dir spricht. Du darfst nur wieder lernen auf sie zu hören. Sie sagt dir, wann es das beste wäre, Feierabend zu machen, wann du deinen Standpunkt vertreten solltest und wann es gut ist, Tipps von deiner Außenwelt einfach zu überhören.

Aber sei auch da nicht zu streng mit dir. Das ist ein Weg, den du anfängst zu gehen und das wird mal besser und mal schlechter klappen. Aber du wirst von Mal zu Mal immer mutiger, gewinnst mehr Selbstvertrauen in dich und bist nicht mehr so leicht aus der Ruhe zu bringen.

Kritik, Ablehnung und Liebesentzug

Wichtig ist auch, dass du dir auf diesem Weg einer Sache bewusst bist, dass Kritik an dir und deinem Verhalten in den seltensten Fällen wirklich etwas mit dir zu tun hat. Dein Gegenüber reagiert so gut wie immer aus den eigenen Ängsten und Erfahrungen und aus seinen eigenen Werten. Und genau diese müssen eben nicht immer mit deinen übereinstimmen. So kannst du dich bei der nächsten Kritik viel besser abgrenzen, weil du weißt, dass es nichts mit dir zu tun hat und kannst einfach in einer interessanten Ansicht bleiben und deinem Gegenüber seine Aussage machen lassen, ohne dass sich dich weiter trifft.

Wenn es dir aber schwer fällt dich von dessen Aussage abzugrenzen, auch hier ist es wieder intensiver, gerade wenn es um nahe stehende Personen geht, dann hinterfrage mal dich selbst. Wovor hast du Angst. Ganz oft lässt sich das zurückführen, auf die Angst dann nicht mehr geliebt zu werden oder die Angst, abgelehnt zu werden. Zum Thema Umgang mit Ängsten gibt es auch noch mal eine extra Podcastfolge Nr. 064 die wir dir den Shownotes verlinken. Hier nur kurz ein Gedanke, die Menschen, die dich wirklich lieben, werden dich niemals ablehnen und alle anderen, da ist dann der Abstand vielleicht auch nicht verkehrt. Und solltest du direkte Ablehnung erfahren, ist es vielleicht auch eine gute Idee, dass du das nicht zu persönlich nimmst, um emotional Abstand zu gewinnen und die Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Was sind die Ansichten deines Gegenübers? Was sind seine Verletzungen, die ihn so handeln lassen? Vielleicht lässt vergebung die Beziehung hier wieder heilen.

Abgrenzung von inneren Faktoren

Weil das jetzt sehr viel Äußere Faktoren waren, möchte ich auch noch etwas über die inneren Faktoren sagen, die auftreten können und von denen du dich abgrenzen solltest. Sicher kennst du diese Erfahrung, dass dein Gegenüber sehr traurig ist, dir auch von seiner Trauer erzählt und du nach diesem Gespräch selbst tief traurig bist. Dann liegt das an deiner Empathie und sehr sensiblen Art – was aber ein sehr großes Geschenk ist, du darfst nur lernen, mit dieser Hochsensibilität umzugehen. Hochsensibilität oder sogar Sensitivität bedeutet, dass du Gefühle schon wahrnehmen kannst, bevor sie kommuniziert werden, dass du sehr stark mitfühlend bist und dass du auch globalen Schmerz oder Katastrophen sehr stark emotional wahrnehmen kannst. Das ist alles nicht schlimm, wenn du weißt, dass es nicht deines ist. Denn es geht darum, die Trauer deiner Freundin zu fühlen und wahrzunehmen, dabei selbst aber nicht traurig zu werden. Dabei lerne dich auch hier etwas besser kennen und geh immer wieder in die Frage, ob das deine Gefühle sind, oder ob sie jemand anderem gehören. Denn ganz viel von dem, was sich in uns zeigt, gehört nicht zu uns selbst.

Energetische Abgrenzung

Und um uns genau davon immer mehr abzugrenzen und dass uns fremde Emotionen und Energien nicht mehr erreichen, arbeiten wir hier sehr viel auf energetischer Ebene. Das erleichtert dir die innere Abgrenzung und du kannst immer mehr bei dir selbst bleiben. Eine gute Übung ist hier, dass du dir immer wieder vorstellst, wie eine große goldenen Kugel um dich herum ist, diese schützt dich vor Fremden Energien und Gedanken, so kannst du es zwar wahrnehmen, identifizierst dich aber nicht mehr damit. Oder dass du dich unter eine Dusche in deinen Vorstellungen stellst, die alles fremde und alles was dir nicht gehört abwäscht. Das sind zwei Übungen, die du immer wieder und ganz einfach praktizieren kannst und die dich unterstützen.

Zum Schluss ist es mir noch wichtig zu sagen, dass es wirklich essentiell wichtig ist, dass du lernst deine Grenzen zu kennen und einzuhalten. Denn das übergehen deiner Grenzen kann auf Dauer zu starken emotionalen und körperlichen Beschwerden führen. Und spätestens dann werden viele Menschen gezwungen, die Notbremse zu ziehen, um nicht ihre Gesundheit zu riskieren oder im Burnout zu landen. Das kleine Wörtchen NEIN und etwas Übung sind also sehr effektiv für deine ganzheitliche Gesundheit und die Verbindung zu dir selbst.

Und geht es auch nicht darum, dass du durch Abgrenzung eine Mauer um dich selbst aufbaust, sondern dass du dir selber näher kommst und dein Herz öffnest, dich um dich kümmerst und immer bewertungsfreier dir selbst gegenüber und vor allem auch deinen Menschen gegenüber wirst. So kannst du deine Grenzen immer leichter und gesunder einhalten.

Das war jetzt mein Schlusswort zum Thema Abgrenzung und wenn du irgendwelche Fragen hast, dann melde dich jederzeit gerne in Instagram bei uns.

Oder kommt mit uns auf deinen Weg, um genau solche Themen zu lösen und zu verändern. Denn auch da setzt unser Online-Kurs an und hilft dir, mehr auf dich zu achten, dich wahrzunehmen und deine Grenzen gesund einzuhalten.

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Wir hoffen, dir hat die Folge gefallen und du konntest ein paar Impulse für dich mitnehmen? Wenn du Fragen hast oder dich näher mit diesem Thema beschäftigen möchtest, melde dich gerne bei uns.

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